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Gottes treuer DienerGottes treuer Diener (orig: Allah'in Sadik Kulu)
Der Kino-Film kommt am 16. Dezember nach Österreich

In einer Zeit, wo die Leute schon verhaftet und verhört wurden, wenn sie sich bloß erlaubten, diesen großen Gelehrten zu grüßen, setzte dieser Mann, dessen Leben mit Gerichtsprozessen, mit Exil und mit Gefängnisaufenthalten verstrich, die breiten Massen in Bewegung. Diese Tatsache wird hier behandelt. Mit diesem Film wird die Erzählung einer solchen gewaltfreien Bewegung ins Kino gebracht, die in der Geschichte ihresgleichen sucht.

Diese Animation weist auf verborgene multinationale Strukturen hin, deren Existenz in der heutigen Welt nicht mehr geleugnet werden kann und die auch Said Nursi schon vielerorts zur Sprache brachte. Die an der Front kämpfenden Strohmänner und die hinter den Kulissen wirkenden Gebieter werden in einer anderen Vergegenwärtigung präsentiert.


Der Film veranschaulicht, wie ein Denker, der im Leben über keinerlei Besitztümer verfügte und der Weltlichkeit nicht verpflichtet, sondern ihr verschlossen war, sein Leben auf einer Ernsthaftigkeit in Bezug auf seine Pflichten gegenüber dem Erschaffer und auf seiner Freude am Diktieren aufbaute. Und daneben auf dem tiefen Verhältnis, welches er zur Natur, zum Dasein unterhielt. Es werden zahlreiche Gesichtspunkte aufgezeigt, auf die die moderne Welt erst sehr spät aufmerksam geworden ist. So plauderte er zum Beispiel gern mit Kindern oder erlaubte es nicht, dass ein Feuer auf dem Gras entfacht wurde, denn dieses Gras spiegelt den Namen „Hay“ wieder, den der Erschaffer führt und er ließ nicht einmal zu, dass ein Ameisennest zerstört wurde. All dieses wird mit einer ungekünstelten Erzählung, mittels Eins – zu – Eins - Querschnitten aus seinem Leben vermittelt.

Im Film wird im allgemeinen der Konflikt zwischen dem Bösen und Guten, zwischen dem Heilvollen und dem Übel erzählt, der seit Anbeginn der Welt existiert. Hier, in Form seiner Widerspiegelung während einer bestimmten Epoche. Ebenso sehen wir den Preis, den ein Denker wegen dieses Konfliktes zahlen musste und das Leid,Gottes treuer Diener welches ihm widerfuhr. Es wird unterstrichen, wie die Menschen Anatoliens sich für ihn großherzig einsetzten und wie der Denker sich inmitten dieser Gunst alleine, in tiefer Einsamkeit in seine religiösen Pflichten gegenüber seinem Gott und in seinen Glauben vertiefte und damit die Gesellschaft auf den Beinen hielt.

 Es wird eine Geschichte vermittelt, in der Beispiele dazu aufgezeigt werden, wie -mit den Worten von Bediüzzaman- jene selbstlosen Menschen von Barla, die sich um das "Licht des Glaubens" scharrten und die Bedeutung des Glaubens und der Hingabe von ihrem Meister lernten, ihr Dasein fristeten. Und zwar bis hin zu den kleinsten Details und beispielhaften Verhaltensweisen.

 

 

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